Interview - Die Eremitin


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Dominique Calcò Labbruzzo interviewt Künstler und Unternehmen der Branche Kunst & Kultur. Wenn Sie mehr über die interviewte Personen und ihre Dienstleistungen erfahren möchten, kontaktieren Sie sie: calco@artlaw-calco.com.

Interviews:

21. Februar 2012: Rolf Waeber Die Eremitin Band I und II



ART VIEW MAKER: Was war Ihre Inspiration für « Die Eremitin » ? Was war die ursprüngliche Idee?

Rolf Waeber:Die Buchreihe basiert auf Notizen meiner Mutter. Ich fand diese „zufällig“ und war begeistert von ihren raffinierten Ideen. Die Notizen wären irgendwann im Altpapier gelandet und das fand ich sehr schade. So reifte mein Entschluss ein Buch daraus zu machen. Das Ganze wurde jedoch immer umfangreicher und deshalb entstand eine Trilogie.

ART VIEW MAKER: Können Sie kurz beschreiben worum es in Ihren Büchern geht?

Rolf Waeber: Es geht darum meinen Lesern eine spannende Geschichte zu erzählen, die teilweise sogar auf wahre Tatsachen zurückgreift. Die spannenden Erlebnisse der Eremitin Maria, wie sie alleine loszieht um in den Bergen ein neues Leben anzufangen und ihre Bestimmung zu finden. Marias Abenteuer lassen den Leser miterleben, wie sie über sich hinaus wächst.

ART VIEW MAKER: Was möchten Sie mit Ihren Büchern aussagen?

Rolf Waeber: Zeigt Lesern einen Weg auf an sich selbst zu glauben und wahre Wunder vollbringen zu können. In eine spannende Geschichte mit vielen überraschenden Ereignissen verpackt, begleitet der Leser Maria auf ihrem von Prüfungen gespickten Weg zum Glück.

ART VIEW MAKER: Sind noch weitere Bänder geplant? Was haben Sie ansonsten für Pläne mit Ihren Büchern?

Rolf Waeber: Band drei der Trilogie wird im Frühling 2012 gedruckt. An der Leipziger Buchmesse im März 2012 wird das Abschlussband offiziell angekündigt. Übersetzungen sind bereits in Verhandlung. Auch für die Verfilmung habe ich Anfragen. Andere Bücher, wie z.B. „Der Mondmann“ werde ich noch dieses Jahr anfangen zu schreiben.

ART VIEW MAKER: Wie würden Sie den Stil Ihrer Bücher beschreiben? Wer sind Ihre Leser?

Rolf Waeber: Die Sprache habe ich ganz bewusst einfach gewählt, um ein breites Publikum anzusprechen. Da Maria, die Hauptperson, eine Frau um Mitte 50 ist, wird natürlich diese Lesergruppe besonders angesprochen.

Vielen Dank für Ihre Zeit. Wir wünschen Ihnen mit Ihren Büchern weiterhin viel Erfolg!





Jetzt können Sie, als Leser, Kommentare abgegeben oder Fragen an Rolf Waeber stellen, welche er persönlich beantworten wird.

Falls Sie Interesse haben, eines der Bänder zu ergattern, können Sie Rolf Waeber direkt anschreiben.

Interessierte Leser können nachfolgend auch ein Ausschnitt aus dem ersten Band lesen:

“Voller Neugierde, was wohl hinter dem Gebirge sein könnte, ging ich immer weiter bis ich auf dem Berg oben ankam. Müde setzte ich mich hin, von der Strapaze sichtlich erschöpft. Ich sah mich gemütlich um und entdeckte einen Stadel. Da will ich jetzt hin um zu übernachten. Die Tür war offen, Streu war nicht vorhanden, dafür aber eine einfache Holzliege, ein Herd und ganz wichtig, Holz, denn nachts wird es hier oben empfindlich kalt und es dunkelte schon fast. Voller Freude entfachte ich Feuer und ging dann noch mal hinaus um die wunderbare Luft ganz tief einzuatmen.

Als ich wieder hinein wollte, rannte ich sogleich wieder hinaus. Mir grauste so, als ich sah, dass die ganze Decke voller Spinnen hing, die sich an ihren ekligen Fäden schon halb herunter gelassen hatten. Aber mein Rucksack war noch da drin. Ich bückte mich schnell und zog ihn heraus. Ich zitterte heftig vor den grausigen Dingern. Gott sei Dank hatte ich fast kein Holz in den Ofen getan, so ging das Feuer sicher bald aus. “Nein, oh Gott, nur weg von hier!” Ich rannte und rannte bis ich
nicht mehr konnte. Was für eine Hütte! Wer da übernachtet, den verstehe ich nicht! Vielleicht mag er die Biester? “Pfui, mich graust es jetzt noch!” Draußen zog ich meinen Regenmantel aus und schüttelte ihn. Zum Glück war da nichts. Meine Haare wuschelte ich durch und am liebsten wäre ich in den Bach gesprungen. “Na, jetzt vergiss es“ sagte ich zu mir. Die wollten es auch warm haben.”